Warum haben viele Tiere Öffnungen in ihrer Schläfe? (Teil 1)

Titelbild: Skelett einer Brückenechse (Sphenodon punctatus) in der Paläontologischen Sammlung Tübingen. Deutlich zu sehen die zwei Paar Schläfenöffnungen. Foto: Agnes Fatz

Habt ihr euch die Schädel von Wirbeltieren einmal genauer angesehen? So ein Schädel hat verschiedene Öffnungen, am prominesten davon in der Regel die Augenhöhlen und die Nasenlöcher. Besonders bei Reptilien wie der Brückenechse hier im Titelbild befinden sich oft noch weitere Öffnungen im Bereich der Schläfe. Bei der Brückenechse sind es zwei Paare, eins an der Seite und ein zweites eher in Scheitelnähe. Diese Konstellation mit zwei Paar Schläfenöffnungen nennt man auch „diapsid“ („zwei Knochenbögen“). Die Tiergruppe, bei der dieser Schädeltyp am häufigsten vorkommt heißt entsprechend Diapsida.

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